Unity Materials

Während meiner Zeit im Auslandssemester in Japan 2014 entwickelte ich die Ansätze einer sich bis jetzt weiter ziehenden Obsession: Die Archivierung typischer, interessanter, kaputter und seltener Oberflächen.
Die japanische Architektur ist kantig und reduziert, sie profiliert sich nicht über Detail sondern über Materialität. Die Gebäude wirken oft wie aus einem gut durchdachten Baukastensystem. Das macht es, gerade für die Game-Entwicklung, reizvoll, diese Wände und Böden einzufangen, da sie sich ohne aufzufallen nahtlos aneinander reihen lassen. Die optische Perfektion und Sauberkeit von ganzen Straßenzügen führt in Japan nicht zur Irritation, sie ist der Standard. Die Fotografien werden retuschiert, kollagiert und mit Zusatzmaterial wie Strukturen, Farben und 3D-Oberflächen modelliert, um ein in der virtuellen Welt möglichst realitätsnahes Ergebnis zu erzielen.

Schlussendlich erfolgt ein Vertrieb über die Verkaufsplattform Assetstore der Game-Entwicklungsumgebung Unity, um die Materialien anderen Entwickler*innen zugänglich zu machen und für die Entwicklung anderer Projekte ein passives Nebeneinkommen aufzubauen.



Online ansehen: Unity Assetstore

Adobe Photoshop, CrazyBump, Blender, Unity